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pr0xy

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Fahrzeug: '01 EK4 F1 (sold), boosted '13 Subaru BRZ

1

Mittwoch, 2. August 2017, 15:53

CR-Z Kauf: Erfahrungen & Tipps

Hoi zusammen,

Ich überlege mir, für den Arbeitsweg von rund 35min einen Honda CR-Z zu kaufen. Überlege mir das Facelift mit 121PS zu holen. Jetzt wollte ich fragen, wer Erfahrungen gemacht hat mit dem Auto, wo etwa die grössten Probleme des Wagens liegen und inwiefern er gewisse Probleme von Haus aus mitbringt.

Grüsse,
pr0xy

"Bro.. teach me how to stunt like you. I want the widest wheels, with the stretchiest tires,
I want girls with the tightest holes, and booze that will make the ugliest hoes attractive.
"

ZE1

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2

Mittwoch, 2. August 2017, 17:01

Wenn er so zuverlässig läuft wie der ZE2 mit ähnlicher Technik, dann läuft er absolut zuverlässig. Werden ja in Japan gebaut. Bei den zwei mir bekannten ZE2 ging über 100'000 km nicht mal eine Glühlampe kaputt. Einmal vorne Bremsen, 2x 12V-Batterie, das war's.

Allerdings hätte ich meine Bedenken bei einem 2012er oder 2013er-Modell: möglicher Ölverbrauch. Mancher 2012er wird verdächtig günstig angeboten, die Folgekosten gehen ins Geld. Das Theater kann schon ab 50'000 km losgehen. Ob das den CR-Z und andere Modelle betrifft...? Ob Baujahr 2014 das nicht mehr hat...?

Wenn Du das günstigste und exklusivste für den Arbeitsweg suchst, mein ZE1 steht noch zum Verkauf. :)

Quick

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3

Mittwoch, 2. August 2017, 17:33

Beim CR-Z wird wohl recht teuer, wenn die grosse Hybrid Batterie kaputt geht. Kannst das Auto nicht mehr fahren. Batterie kostet um 3500 ohne Einbau. Hab ich mal irgendwo gelesen.
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ZE1

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4

Mittwoch, 2. August 2017, 19:12

Honda hatte nur bei den allerersten Modellen (Insight, Civic) mit der Batterielebensdauer zu kämpfen. Dort hielten sie meist um die 8-10 Jahre. An diesen Erfahrungen reicher haben sie dann die Steuerung soweit umprogrammiert, dass die Batterien deutlich länger halten, mind. 10+ Jahre. Ich rechne bei meiner mit 15+ Jahren, habe allerdings auch einen Gridcharger (Nicht-OEM, Eigengebastel).
Doch, Honda-Hybride können selbst mit defekter Batterie noch fahren - ganz im Gegensatz zum Rivalen Toyota, wo das Auto definitiv stehen bleibt. Allerdings fehlt untenrum ziemlich viel Drehmoment, so dass es keinen Spass mehr macht zu fahren, aber immerhin: fahren tut er noch.
Das mit der Batterie ist so ein Schreckensgespenst der Konkurrenz, vor allem der bescheissenden und beschissenen Dieselfraktion. Da haben wir ja gesehen, wie das gelaufen ist. Der Dumme ist jetzt der Kunde. Nach 15-20 Jahren geht das Auto sowieso nach Afrika. Zudem gibt es Alternativen zur OEM-Batterie, falls man dennoch einen Tausch in Betracht zieht. Wenn der Wagen fast täglich bewegt wird, wird man sich um die Batterie keine Sorgen machen müssen. Ich würde eher einen mit mehr als weniger km auf dem Tacho nehmen, also einen, der regelmässig bewegt wurde. Was Hybridbatterien nicht so gerne haben, ist das monatelange Herumstehen. Aber ein Gridcharger löst auch dieses Problem. Einfach vor dem nächsten Motorstart 24 Std. aufladen und die Zellen ausbalancieren lassen, dann hält die Batterie sehr, sehr lange.

pr0xy

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Fahrzeug: '01 EK4 F1 (sold), boosted '13 Subaru BRZ

5

Freitag, 4. August 2017, 11:09

Generell höre ich hier also, speziell von ZE1, eher ein "pro CR-Z".
Wichtige Punkte die ich mir herausgenommen habe:
- Wenns ein Wagen mit älterem Jahrgang wird, darf er auch etwas KM haben, da die Batterien häufiger gebraucht wurden und somit gesünder sind
- Wenns ein Wagen mit neuerem Jahrgang wird, darf er auch etwas weniger KM haben

Der neuere CR-Z ab 2013 mit 121PS setzt ja ebenfalls auf Litium-Ionen, weshalb ich mir schon lieber so einen Wagen holen werde, als den Vorgänger, der noch eine Batterie auf Nickel-Metallhydrid-Basis besass.

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ZE1

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Beiträge: 393

6

Freitag, 4. August 2017, 16:57

Entscheidend ist, wie oft der Wagen pro Woche bewegt wurde. Längere Standzeiten von mehr als 2-3 Wochen verkürzen die Lebensdauer der Batterie, wenn das zu häufig vorkommt. Die lange Standzeit ist dabei nicht das Problem an sich, das hält die NiMh-Batterie aus, sondern die ersten Belastungen (Motorstart, volles regeneratives Bremsen) nach der langen Standzeit. Also kommt es darauf an, ob der Wagen regelmässig bewegt wurde und damit Gelegenheit hatte, die Batterie wieder aufzuladen. Allerdings: wenn jemand alle 2 Tage nur 2 km fährt, ist das zwar auch regelmässig, aber gleichzeitig natürlich weder für das Auto, noch die Batterie wirklich toll.

Die LiIon-Batterie würde ich nicht überbewerten. Die Probleme sind dort nur etwas anders gelagert. Mit der NiMh hat Honda genügend Erfahrung. Die Technik ist ausgereift. Ich hätte nichts gegen NiMh, wenn der Preis stimmt und dafür alle anderen Kriterien passen. Die Auswahl wird auch etwas grösser sein. Hinsichtlich Ölverbrauch bin ich bei 2012er/2013er-Modellen etwas vorsichtig und würde mich zuerst schlau mache, ob ein CR-Z auch davon betroffen ist. Die Stories beim Insight und beim Accord kenne ich von den USA. Sollte das tatsächlich auch beim CR-Z zutreffen, droht hier wesentlich mehr Ungemach als bei der Batterie.

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